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 [Engel] Mizuki Chiho

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 Mizuki

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Bauer

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BeitragThema: [Engel] Mizuki Chiho   Mi 21 Aug 2013, 23:04



Name: 水木 Mizuki
Nachname: ちほ Chiho
Alter: Äußerlich sieht sie aus wie 18 aber in Wirklichkeit ist sie bereits 31 Jahre jung.
Geschlecht: weiblich
Größe: 1,67m
Rasse: Engel
Farbe der Flügel: schneeweiß

Aussehen:
Vom Prinzip her hat Mizuki wohl eine durchschnittliche, gepflegte Erscheinung. Auf dem Haupt trägt sie volles, schneeweißes Haar, das sich in einem eher ungewöhnlichen Schnitt um ihren Kopf legt. Zwischen ihren Haaren, die ihr sanft um das schmale Gesicht fallen blickt man direkt in ihr Gesicht was aus einer geraden spitzen Nase, vollen Lippen und zwei wunderschönen großen Auge besteht. Ihre Augenfarbe ist himmelblau.
Was sie wohl von ihrem Vater hat, ist der blass wirkende Hautton. Obwohl sie sich wahrlich gern in der Sonne aufhält, ist sie keineswegs so braungebrannt wie man es erwarten würde und darüber ist sie ganz schön frustriert. Nun, sie musste halt damit leben. Seit sie Tod ist hofft Mizuki zwar, dieser Zustand würde sich positiv verbessern aber leider war dem nicht so sodass sie immer noch so bleich wie, nun ja, eine Leiche ist. Ansonsten bleibt nur noch zu erwähnen, dass sie für eine Frau ihres äußerlichen Alters eine ganz akzeptable Größe vorzuweisen hat. Sie ist schlang und gut proportioniert. Vor allem ihr Busen dürfte wohl bei den meisten Männern gut ankommen.

Erwähnenswert wäre noch, dass sie auch, ähnlich wie Ash, eine männliche Form (Mizuto) besitzt. In dieser sind ihre Haare nur schulterlang und ihre Muskeln ausgeprägter. Allgemein sieht sie dann aus als stünde ihr großer Bruder vor einem, denn eine große Ähnlichkeit zu der weiblichen Form ist durchaus zu erkennen.

Charakter

Charakter:
"Hinfallen, aufstehen, Krone richten, weiter gehen!!"
- Nicht nur, dass sie sich selber diesem Motto verschrieben hat, nein, sie 'lebt' es in zwischen auch mit Leib und Seele. Das von der Vergangenheit geprägte Mädchen ist mit der Zeit zu einer willensstarken Person herangereift, die weiß was sie will und diese Ziele auch bis zur Grenze ihres möglichen verfolgt. Sie ist keineswegs daran interessiert sich in der Menge unter zu ordnen sondern sie macht gerne ihr eigenes Ding um ihre selbst gesteckten Ziele schnellstmöglich zu erreichen. Dabei ist sie aber schon einige Male ratlos geendet, denn ohne Hilfe geht es dann meistens doch nicht. Sie handelt sehr schnell, voreilig und ohne groß darüber nachzudenken aber trotzdem steht sie auch zu ihren Fehlern, wenn sie sich diese eingestanden hat woran das Ganze auch meistens scheitert. 
Mizuki hat ein großes Herz und ist zu dem ziemlich kindlich, was man daran merkt, dass sie bei den kleinsten Dingen total Stolz auf sich ist. Was manche als Naivität ansehen ist ihr angeborenes Vertrauen in den Dingen. Sie sieht überall positives was ihr insofern helfen kann, dass sie nicht so schnell aufgibt. Aber die beißt sich halt auch gerne in Sachen fest, die aussichtslos erscheinen nur, weil sie sich die Bewältigung dieses Problemes gerade mal als Ziel der nächsten Tage gesetzt hat. 
Mizuki ist ein sehr willensstarkes Mädchen mit einer guten Portion unerschütterlichen Selbstvertrauen. Sie ist eine Person, die trotz ihrer Macken und Fehler sehr liebenswert ist und anderen schnell ans Herz wächst. Da drin liegt wohl ihr größter Charme.

Stärken:
✗ liebevoll und herzlich
✗ (über-) motiviert
✗ selbstsicher
✗ ehrgeizig
✗ mutig
✗ flexibel und spontan
✗ Schwertkämpfe

Schwächen:
✗ übermütig
✗ ungeduldig
✗ leicht aus der Fassung zu bringen
✗ kein Scharm
✗ Sturkopf
✗ Lolitakomplex
✗ Fern-/ und Teamkämpfe

Ängste:
Nachdem sie schon ihre ganze Familie verloren hat ist Mizukis größte Angst, dass sie bei dem Versuch Miku zu beschützen scheitern könnte. Allein die Vorstellung daran macht sie schier krank, weshalb sie auch verdammt gut zu einer Furie werden kann, wenn jemand es nur wagt ihre Nichte anzufassen.


Kampffähigkeiten


Kampfstil:
Mizuki kämpft generell nicht auf Distanz. Da sie zum kämpfen eine Motorsäge und ein Breitschwert benutzt ist dieses Verhalten durchaus logisch. Die beiden Waffen sind nun einmal nur für den Nahkampf geschaffen sodass sie auf Distanz nicht nur erhebliche Nachteile hat sondern ohne Hilfe eigentlich komplett aufgeschmissen ist. Ein geschultes Fachwissen besitzt sie übrigens nur für den Schwertkampf. Warum also verwendet sie in Kämpfen trotzdem fast ausschließlich die Motorsäge?
Ganz einfach: Das Schwert besitzt aus schweren Metallen; Es ist also somit schwer und gleichzeitig unhandlich. Außerdem ist die Handhabung von dieser Waffe sehr Kraft aufreibend. Die Säge hingegen punktet bei dem Mädchen in ihrer einfachen und leichten Anwendung. Ist sie erst einmal zum 'singen' gebracht kann ihr Gegner kaum etwas gegen sie aussetzten. Zwar ist sie in Sachen Effektivität nicht zu vergleichen mit einer Death Scythe aber immerhin besser als die von Menschen.

Waffe:
Mizuki ist sehr praktisch veranlagt, weshalb es nicht wunderlich ist, dass sie ihre Motorsäge einfach mal so durch die Gegend trägt. Sie findet es viel praktischer, wenn man seine Waffe direkt in der Hand hat als dass man sie erst mitten im Kampf von irgendwoher holen muss. Man stelle sich nur mal vor jemand würde plötzlich aus dem Hinterhalt angreifen. Würde sie nun erst großartig herumfuchteln und aus irgendeiner Ecke ihre Waffe hervor holen wäre ein normaler Mensch bestimmt bereits tot. Aus diesem und weiteren Gründen hat sie sich angewohnt ihre Motorsäge in der Hand zu tragen wobei sie dies auch nicht immer macht. Wenn sie weiß, dass ihr bei ihrem Vorhaben nichts passieren kann lässt sie diese auch gerne auf ihrem Anwesen, denn unnötig das sperrige Ding von A nach B und wieder zurück zu tragen ist nicht eins ihrer geliebten Hobbies.
Außerdem ist es auch überhaupt nicht schlimm, wenn sie ihre Säge nicht dabei hat wobei sie natürlich im Kampf an erster Stelle mit diesem Gerät kämpft. Hat sie dies nicht dabei oder kann es aus anderen 'Gründen nicht verwenden so kommt ihr Breitschwert zum Zug. Dies befindet sich in einer Halterung, die sie über ihren Rücken trägt. Der Vorteil hierbei ist, dass sie es so immer dabei hat und relativ griffbereit. Der Nachteil ist allerdings, dass ihre Flinkheit zu erheblich beeinträchtigt wird. Ein großes negatives Manko ist dies aber zu ihrem Glück nicht, denn dafür kann sie mit dem Schwert besonders gut umgehen.
Motorsäge:
 
Breitschwert:
 

Sonstiges:
Außer ihren Waffen besitzt sie keine besonderen Fähigkeiten, sodass sie ohne ihre Motorsäge und ihr Schwert im Kampf wohl ziemlich aufgeschmissen wäre. Zwar kann sie Dinge aus der Umgebung als Schwertersatz nutzen aber angreifen kann sie so eingeschränkt bis überhaupt nicht mehr. So etwas dient dann eher zur Verteidigung bevor sie wohl oder übel die Flucht ergreifen muss.

Um der Vollständigkeitshalber muss man hier noch ihre männliche Form mit angeben, denn auch diese ist definitiv eine spezielle Fähigkeit. Sie kann ihre Verwandlungen nicht kontrollieren und in jeder Form ist es so als sei sie jemand anders. Klar, ihre Grundeinstellungen zum Leben verändern sich nicht aber beide Formen wissen von einander nichts und exisieren unabhängig von einander.
Bis jetzt kam es nicht vor, dass man sie in männlicher Gestalt sah.

Biografie

Geschichte:
Geboren wurde das junge Mädchen vor etwa 31 Jahren in einer Villa am Rande von London. Ihre Eltern freuten sich sehr über die frohe Nachricht, dass sie ein Kind bekommen würden. Ihre Ehe war bis jetzt kinderlos gewesen und beide hatten die Hoffnung fast schon aufgegeben als das Wunder dann doch geschah und ihre kleine Tochter kurze Zeit später das Licht der Welt erblickte. In den nächsten Jahren kümmerten sich die Eltern von Mizuki sehr liebevoll um ihre kleine Tochter. Eigentlich hatten sie beide wegen ihrem Beruf kaum Zeit aber sie wollten trotzdem jede freie Minute in der Nähe ihrer Tochter sein. Doch das junge Glück der kleinen Familie sollte nicht auf Dauer sein und sich schon weniger Jahre danach ändern. An einem Abend in einer kalten Dezembernacht machten sich die Eltern, der bereits zwei Jahre alten Tochter auf dem Weg zu einer Abendgesellschaft. Es hatte die Tage über immer wieder ein wenig geschneit, sodass nun schon eine beträchtliche Masse der weißen Flocken auf dem Rasen lag. Noch am Nachmittag baute Mizuki darum mit ihrem Vater zusammen einen Schneemann Draußen, der auch nun noch in voller Pracht stand. Gen Abend hin fing es wieder an zu schneien und langsam bedeckten weitere Schneeflocken die Erde um sie weiter in Weiß zu tauchen. Erst nachdem die Kutsche bereits einige Minuten gefahren war wurde der Schneefall heftiger. Umkehren war keine gute Idee, denn sie hatten bereits über die Hälfte der Strecke hinter sich und der Kutscher, ein geübter Fahrer würde das Unwetter schon meistern. Weit gefehlt. Im Wald verlor der Mann die Orientierung, weil er kaum zehn Meter weit sehen konnte. Nun steuerte er auf eine Lichtung zu um die Kutsche am Rand zum stehen zu bringen. Es hatte keinen Sinn in dem Wetter weiter zu fahren aber die Strecke, die er nutzen wollte war ein fataler Fehler seiner seits. Eins der Pferde stolperte über einen Stein, der mitten auf der Strecke unsichtbar im Schnee verborgen lag und die beiden Tiere, die ehr schon vom Wetter angespannt waren drehten kurzerhand durch. Orientierungslos und kaum zu bändigen galoppierten sie auf die Lichtung und erst mitten auf der geraden Fläche konnte der Kutscher die Tiere beruhigen. Hätten sich die Tiere nur einen anderen Fluchtweg gesucht.. Der Boden unter der Kutsche begann zu knacken und wenige Sekunden später spaltete sich der Untergrund. Sie standen nicht auf einer Lichtung, wurde dem Kutscher klar wobei sich Panik in seinem Inneren breit machte. Aber es war bereits zu spät. Mit einem lauten krachen gab das Eis nach und gab dann den Weg nach unten frei. Unter dem schweren Gewicht der Kutsche samt Pferde zerteilten sich die mächtigen Eisplatten und die Kutsche glitt hinunter in das eiskalte Wasser. Die angeschrägten Eisplatten glitten zurück an ihren Ursprungsort und
verschlossen somit den Zugang zum See wieder.
Mizukis Mutter schob ihrer kleinen Tochter sanft eine Strähne ihres langen Haares aus dem Gesicht um ihr dann einen Kuss auf die Stirn zu drücken; Ihr Vater streichelte mit seiner großen warmen Hand ihren Kopf. Beide lächelten und sagten, dass sie bald zurück kommen würden - Das sind die letzten Erinnerungen, die die Weißhaarige an ihre Eltern besitzt. Seit dieser Nacht, in der ein starker Schneesturm über London und Umgebung hinweg fegte waren ihre Eltern spurlos verschwunden ebenso wie der Kutscher. Alle waren sich sicher, dass dies einer der tragischen Unfälle war, die in dieser Nacht passierten. 'Der Schneesturm wird wohl wieder seine eisigen Pranken ausgestreckt und die drei verschlungen haben.' die Leichen der drei fand man trotzdem nicht aber das tut auch nichts zur Sache. Mehrere Tage warteten die Bediensteten des Adelshauses Shiho auf die Rückkehr der gnädigen Herren. Auch Mizuki wartete geduldig. Mehrere Tage verstrichen und keiner meldete sich als die Türglocke auf einmal schellte. Aufgeregt und voller Freude sprang das Mädchen auf, ließ alle Sachen liegen und rannte an die Tür wo bereits einer der Butler stand um die Tür zu öffnen. Doch es war nicht ihr Vater und auch nicht ihre Mutter, die dort vor der Tür stand. Nein, es war die Schwester ihrer Mutter, die nun mit einem Lächeln vor ihr stand. Sie meinte, dass sie nun hier wohnen würde und versuchte Mizuki beizubringen, dass sie dies nur tat bis ihre Eltern wieder kommen würden. Kindlich wie sie war glaubte sie der nett wirkenden Frau aber mit den Jahren, die ins Land gingen ging auch ihre Hoffnung. Schon bald hatte sie bemerkt wie sich die Menschen in ihrer Umgebung verändert hatten. Immer hatten sie ein Lächeln auf den Lippen aber Mizuki durchschaute die Maske. Ihr Lächeln war alles falsch und voller Mitleid für das Waisenkind gespickt. Mitleid? Nein, sie lächelten aus purem Selbstschutz, denn was würde mit ihrem Stand geschehen, wenn sie dies nicht taten? Auch Mizuki gewöhnte sich an es ihnen gleich zu machen. In ihrem Herzen entstand eine immer größer werdende Leere aber sie lächelte. Einsamkeit und Verzweiflung beherrschten ihr Inneres aber sie lächelte! So funktionierte nun einmal die Gesellschaft: Zeig nach Außen, dass es dir gut geht und komm mit deinen Problemen alleine klar - oder zerbrech daran. Auch Mizuki wäre beinahe daran kaputt gegangen bis sie ein engelsgleiches Wesen errettete.
Mizuki war mittlerweile 17 Jahre alt und fast ein vollwertiges Mitglied der Adeligen. Sie hatte den Posten ihrer Mutter eingenommen und war zu einer stattlichen jungen Dame heran gewachsen. Es war wieder eine dieser Abendgesellschaften, die Mizuki seit dem Tod ihrer Eltern immer so stark an sie erinnerte. Wie immer gab sie sich fröhlich, tanzte unter den anderen Pärchen immer wieder mit verschiedenen Männern und unterhielt sich über den neusten Klatsch mit den anderen älteren Frauen. Sie lauschte gerade den Erzählungen von einer Rothaarigen, die diese wohl für sehr interessant halten musste als eine ihr bekannte Stimme nach ihr verlangte. Ihre Cousine verlangte anscheinend nach ihr woraufhin sie sich von dem Gespräch löste und zu ihr ging. Einerseits kam ihr dies gerade recht, denn über den Klatsch der Weiber konnte sie eh nur die Augen verdrehen und andererseits war sie neugierig was die junge Frau wohl von ihr wollte. Ihre Cousine war einige Jahre älter als sie, um genau zu sein 23 Jahre alt und beim genaueren betrachten hielt sie irgendetwas im Arm. Mizuki kam neugierig näher um zu erfahren, was sie ebenfalls Weißhaarige zu sagen hatte. In den Jahren davor war sie die Einzige, die Mizuki ans Herz gewachsen wurde obwohl sie ebenfalls ein falsches Lächeln besaß. Im Gegensatz zu den anderen jedoch, die ihre Sorgen und Ängste versteckten erzählten sich die jungen Frauen alles Leid. Es tat gut sich mal ab und zu etwas con der Seele zu reden und es war mit der einzige Halt, den Mizuki in ihrem Leben noch hatte. In der letzten Zeit hatte sie ihre lieb gewonnene Freundin allerdings nicht gesehen und der Grund lag in ihren Armen verborgen. 'Das ist Miku, deine Nichte' verkündete die stolze Mutter als Mizuki vor ihr zum stehen kam. Miku? Die Blauäugige stutze erst einmal bei dem Namen was ihre Cousine sofort bemerkte. Sie sagte ihr, dass sie einen ähnlich klingenden Namen wollte, der zu Mizuki passte und da kam ihr Miku in den Sinn. Außerdem sagte sie noch lächelnd, dass die Kleine bestimmt so eine wundervolle Frau werden würde wie Mizuki eine war. Wundervoll.. eine Röte schlich sich in ihr Gesicht sodass Mizuki ihr Blick abwandte um sich außerdem das kleine Kind genauer anzusehen. Auch Miku öffnete in diesem Moment ihre Augen und als sie ihre Tante erblickte find sie urplötzlich an zu lächeln. Nein, keins dieser falschen, die alle immer auf ihrem Gesicht hatten. Es wirkte so rein und ehrlich, wie die junge Frau es bis jetzt noch nie erblickt hatte. Sofort schloss sie die Kleine, die sie in nur einem Moment verzaubert hatte in ihr Herz. Mizuki bekam einen neuen Lebensinhalt. Sie zog zu ihrer Tante um stellvertretend für ein Kindermädchen auf ihre Tochter aufzupassen. Sie gab dafür ihren Job auf und konzentrierte sich allein auf das Wohl der kleinen Heranwachsenden. Diese lernte sie lieben wie eine zweite Mutter und auch diese war sehr dankbar, dass Mizuki sich so liebevoll kümmerte. Ihr Mann war leider kurz vor Mikus Geburt gestorben und so war sie ohne hin über jede Hilfe dankbar aber dass Mizuki ihr helfen wollte erfüllte sie zusätzlich mit Freude.
Wieder einmal verstrichen mehrere Monate und die beiden Frauen sahen dem Mädchen zu wie es heran wuchs und dann sogar krabbeln lernte. Mizuki war überglücklich und freute sich über ihr neu gewonnenes Glück. Sie spielte zusammen mit Miku den ganzen Tag und abends kam dann noch ihre Mutter hinzu. So auch an diesem Abend. Die drei hatten zu abend gegesssen. Die Bediensteten hatten ihre Arbeit getan und waren in ihren Zimmern verschwunden. Mizuki war gerade im Bad. Doch dann plötzlich ertönte ein schriller Schrei von unten. Sofort ließ Mizuki die Haarbürste fallen mit der sie gerade ihr Haar gekämmt hatte um gucken was los war. Sie hetzte nach unten - so viele Treppenstufen waren es nicht aber in dem Moment kamen es ihr vor wie tausende - und dann den Flur entlang. Im Flur lagen die Bediensteten der beiden blutend auf dem Boden sodass Mizuki schon vom Schlimmsten ausgehen musste wobei sie hoffte, dass sie unrecht haben würde. Schon von weitem konnte man ihre Cousine hören, die aufgeregt immer wieder rief: 'Verschwinde! Lassen Sie sie in Ruhe!' Schneller und immer schneller lief Mizuki zu der Tür am Ende des Flures als die Worte auf einmal mitten im Satz verstummten. Im Türrahmen zum stehen gekommen konnte sie mit weit aufgerissenen Augen gerade noch sehen, wie ein schwarz gekleideter Mann auf die junge Mutter zu lief und ihr ein Messer in die Brust rammte. Ein heller Schrei. Dieses Mal kam er von Mizuki, die wie gelähmt da stand und mit ansah, wie der Körper ihrer geliebten Freundin leblos zu Boden ging. Der Angreifer drehte sich zu ihr um und verlor keine Zeit. Nun lief er auf sie zu aber Mizuki, die das Geschehene noch nicht so recht verarbeiten konnte. Im Rausch stach der Angreifer auf das Mädchen ein aber zu ihrem Glück relativ unkontrolliert sodass er sein eigentliches Ziel verfehlte. Anstatt dass sich das Messer in ihren Magen bohrte traf der Mann etwas daneben und so nur gerade mal die Stelle über ihrer rechten Hüfte. Die so verursachte wunde war weniger als halb so schlimm als wie sie es gewesen wäre, wenn er sein Ziel getroffen hätte. Trotzdem verursachte sie einen nicht ganz so zu unterschätzenden stechenden Schmerz durch den das geschockte Mädchen aus ihrer momentanen Starre kam. Als sie nun reagierte handelte sie eigentlich wie der Angreifer im Rausch. Ihr Kopf war leer geblasen und auch die Schmerzen durch den Schnitt spürte sie in dem Moment nicht. Das Einzige was für Mizuki zählte war Rache. Er hatte ihre Cousine auf dem Gewissen und das konnte sie nicht so einfach stehen lassen. Sie sprang zur Seite und schnappte sich dann ein Schwert, dass an der Wand hing. Es war ein breites Schwert was eigentlich untypisch war für die damalige Zeit. Ihre Cousine hatte es einmal von einem Schmied geschenkt gekommen, der immer darauf aus war ausgefallene Stücke zu produzieren. So gewappnet konnte sie den weiteren Angriffen des schwarz gekleideten Mannes gut ausweichen um nun auf ihre Chance zum Angriff zu waren. Wenige Sekunden später ergab sich dann auch direkt eine, denn sie bemerkte, dass der Mann zwar Angriff aber dabei seine Deckung vernachlässigte. Gekonnt wich sie dem nächsten Stich aus um in seinen Unterschenkel zu schlagen. Mit dem Schwert versteht sich. Nach seinem Aufschrei zu urteilen hatte sie auch direkt gut getroffen was man auch daran sehen konnte, dass sich sein Hosenbein schon langsam rot zu färben begann. Er konnte sich nun nicht mehr auf den Beinen halten und stolperte dann zurück und über eine Vase, die auf dem Boden stand. Unglücklicherweise fiel er nach hinten und direkt auf eine Skulptur, die einen Reiter mit Schwert darstellte. Das spitze Metallschwert des Reiters durchbohrte den Mann sodass er sich wenige Sekunden danach nicht mehr bewegte. Mizuki griff sich an ihren Bauch aus dem das Blut floss wie aus einer zarten frischen Bergquelle, die zwischen Steinen eingeklemmt war. Doch statt ihre Wunde zu versorgen wurden ihre vom Raus geschärften Sinne auf das Schreien von Miku aufmerksam, die in ihrem Bett lag und alles mit ansehen musste. Instinktiv hob sie das kleine Kind aus ihrem Bettchen und trug es dann nach Draußen. Schnell, sie musste es nach London bringen bevor sie die Kraft verließ. Ohne einen Arzt würde sie es eh nicht schaffen aber sie konnte Miku nicht alleine lassen. Die Villa war abgeschottet hinter einem Wäldchen in der Nähe von London und so schnell würde man die Kleine garantiert nicht finden. Miku würde sterben ebenso wie sie, wenn sie jetzt nicht irgendjemanden fand, der das Mädchen versorgen konnte! Schon gar nicht mehr richtig bei Sinnen schleppte sich Mizuki mit dem weinenden Kind auf den Armen durch den Wald als sich ihr Blick langsam schwarz färbte. Gegen ihren Willen gaben ihre Beine nach und sie fiel mit dem Kind nach vorne. Sie wollte weiter gehen doch ihr Körper entsagte ihr. Sie war zu schwach und hatte zu viel Blut verloren als das sie noch einen Schritt hätte machen können. Langsam schlossen sich ihre Augen. Ihr letzter Gedanke hing bei Miku, die für einen kurzen Moment aufgehört hatte mit weinen. Sie konnte weder ihre geliebte Cousine noch ihre Tochter retten. Was war sie doch nur für ein armseliges Geschöpf? Mit letzter Kraft hob sie ihre Mundwinkel zu einem Lächeln an als ihr immer noch tapfer schlagendes Herz seinen Dienst für immer nieder legte.

Ihr Magen tat weh aber sie musste nicht warum. Hatte sie Hunger? Nein wohl kaum, denn seit sie ein Engel war verspürte sie solche Gelüste nicht mehr. Mizuki saß auf einem Gebäude und beobachtete die Menschen von ihrem Posten aus. Seit sie in dem Wald vor etwa genau 10 sterblichen Jahren aufgewacht war hatte sie weiße Flügel. Erinnerungen an die Zeit vor dem Wald hat sie keine. Das Einzige was sie wusste war, dass sie nicht immer ein Engel war. Ihr Gefühl sagte es ihr einfach oder eher ihre Bauchschmerzen. Sie hatte immer Bauchschmerzen aber mal waren diese stärker und mal waren sie milde. Nun waren sie stärker. Sie vermutete schon seit langem, dass diese Schmerzen nicht von unbestimmt kamen. Sie mussten eine Ursache haben und je stärker die Schmerzen wurden desto näher kam sie dem Rätsel. Und sie sollte recht behalten, denn als sie so durch die Menge schielte wurden ihre Schmerzen auf einmal unerträglich stark. In diesem Moment erblickte sie ein Mädchen, etwa 14 Jahre alt und die Schmerzen wichen einigen Bruchteilen ihrer Erinnerung. "Miku!" hauchte das Mädchen mir tränen in den Augen. Sie konnte sich wieder an alles erinnern! An ihre Eltern, dem falschen Lächeln der Leute um sie herum, ihre Cousine und ihre Tochter und auch an die Nacht an der sie überfallen wurden. Ihr Griff um ihre Waffe, einer Motorsäge wurde stärker und ihr Blick wurde angestrengter. Sie hatte also überlebt? Aber wie? Ihre Gedanken waren noch nie so lebendig nach ihrem Tod wie in diesem Augenblick. Sie stand auf und schwang sich zu dem leicht verfallenen Anwesen indem sie früher vor ihrem Tod noch gewohnt hatte. Die Leichen waren nach der langen Zeit schon gefunden worden aber bewohnt war das Haus trotzdem nicht mehr. Alles war noch so wie an dem Tag als sie es verlassen hatte.. Ihr Blick viel auf das breite schwert was nun unter ihrem Fuß war. Eine echt gute Verarbeitung, wie sie später ferst stellte, denn nach der langen Zeit in der es hier herum lag hatte es nicht ein bisschen Rost angesetzt. Sie nahm es an sich und beim verlassen des Hauses nahm sie sich noch die Halterung für das Schwert mir. Sich ihr neues Eigentum auf den Rücken bindend fasste sie einen Entschluss: Noch einmal würde sie es nicht vergeigen Miku zu beschützten. Nein! Außerdem war sie es ihrer Cousine schuldig! Sie würde sie beschützen, auch, wenn dies das Letzte war was sie in ihrem Leben nach dem Tod machen sollte. Mit diesem Entschluss und zusammen mit ihrem Schwert und ihrer Motorsäge schwang sie sich in die Luft, breitete ihre Flügel aus und flog im Dämmerlicht ein zweites Mal an diesem Tag in die Innenstadt von London. Auf zu Miku!



Zuletzt von Mizuki am Mo 30 Sep 2013, 22:46 bearbeitet; insgesamt 3-mal bearbeitet
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 Shiro

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Bauer

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24


BeitragThema: Re: [Engel] Mizuki Chiho   Mi 28 Aug 2013, 15:14


Schöner Steckbrief...

Angenommen
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 Ash Landers

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Dame

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546

Beruf :
Königlicher Berater

BeitragThema: Re: [Engel] Mizuki Chiho   Mi 28 Aug 2013, 20:52

Kannst ins Play.


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 Elizabeth Midford

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Turm

Anzahl der Beiträge :
252

Beruf :
Adelige

BeitragThema: Re: [Engel] Mizuki Chiho   Fr 29 Nov 2013, 15:16

Chuu~
Der Steckbrief wird erst einmal zu den 'verschollenen' bzw zu den abgelehnten verschoben. Sollte er wieder benötigt werden lasse ich mich dazu breitschlagen den Account wieder ins Leben zu rufen ~


*klick*:
 

Nebencharaktere:
Clair Sunster ~
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